Wie Ihr seht, kämpfe ich laufend um die Altlastensanierung. Siehe meine

Anlagen (Brief an Parlamentarier ging an Luzia Mummenthaler, Therese

Vinatzer, Ernst Zimmermann und Louis Schelbert

 

Ich hoffe auf keine weiteren Sticheleien durch Zeitungsberichte. Und hoffe

auch auf Unterstützung der obenerwähnten Parlamentarier im Sommer 2012 gegen

die Sonderkreditabstimmung für die Altlastensanierung und öffnen der Areale.

 

Was bei Annahme mit nachhaltigen jährlichen Mehrkosten verbunden ist.

 

Wir könnten uns auch mal in der "Gartenstobe" zu einer Diskussionsrunde

treffen???????? 

Gruss 

Ehrenmitglied und Altpräsident 

Hans Markzoll

 

 

 

Sitzung vom Mittwoch den 13.April 2011  18.00 bis 19.30 Uhr im Stadthaus 1.Stock Zimmer Sonnenberg

1.)               Spiel und Freizeitpark braucht doch unterhalt. Wer bezahlt das? Der P.P.V. wird ½  weniger bezahlen.

2.)               Unsere Gärtner sind im Schnitt alle ab 50 Jahre und älter. Sie sind aus der Stadt verdrängt worden, weil die Wohnungen zu teuer wurden.

3.)               Was ist mit dem Park (wo der Parkplatz ist beim Friedental), der könnte doch von der Stadt-Gärtnerei einbezogen werden.?

z.B. Für Holzverarbeitung, häckseln, Humus aufbereiten, gute Zufahrt für Abholer, Baumschule etc. 

4.)               Heini braucht auch mehr Platz. Was geschieht damit? Das ist auf dem Plan der Stadt Luzern in der Zeitung nicht eingezeichnet! Volk sollte dies auch wissen. Mit Pfeil und Einrahmung bezeichnen! 

5.)               Gemeinschaftsgarten, das ging früher schon nicht (z.B. Schulgarten) – der eine ist sauber und ehrlich, der andere klaut und ist unsauber, aber er freut sich. Es wurde schon an einer Delegierten-Versammlung des SFGV besprochen und total verworfen (z.B. Genf, Biel und Basel). 

6.)               Aufschütten von 0,5 bis 1,5 Meter ist viel zu wenig, um eine saubere Nutzung zu erhalten. Somit ist auch das Budget von Fr. 6,7 Mio ungenügend.

Ich und viele andere Gärtner haben durch die Jahre schon mehr als 1,5 Meter aufgeschüttet, trotzdem kommen immer wieder Fläschchen, Verlorahmen etc. nach oben.

Um ein nachhaltiges Areal zu erstellen, braucht es andere Methoden und diese sind teuer. Wir denken die Stadt hat doch andere Prioritäten, schon deshalb weil wir im Jahr 2012 schon  Fr. 79 Mio Schulden ausweisen. 

7.)               Im Luzerner Stadtmagazin vom 2.März 2010 wird behauptet:

Ein schöner Spazierweg (voll von Brennesseln + Wasserüberläufe auf dem Weg) führe den Bach entlang durch das Areal. Doch der private Charakter der Gärtner schrecke viele ab=

FALSCH

RICHTIG = Der Weg führt am neu sanierten für Fr. 1,7 Mio teuren Bach entlang (Eröffnung Juni 99 – der PPV offerierte auf dem Parkplatz einen Apéro) und keinesweg durch ein Areal. Das ist nämlich auch eine Falschmeldung, die unsere Bürger wahrnehmen müssen. 

Leider wurde der Weg und der Bach in keiner Weise unterhalten. Zudem hört der Weg beim verschlossenen Tor der Stadt-Gärtnerei plötzlich auf! Die Stadt-Gärtnerei hat alles eingezäunt! WARUM?

Gegenbericht oder Richtigstellung zum Bericht

vom 24.05.2011

 

 

Altlastensanierung

Ja, aber nicht so, mindestens einen halben Meter, bei Gärten 1,5 m = keine Sanierung!

Was passiert bei evtl. Bau? Dann saubere Sanierung zu Lasten des Bauherr!!! 

Öffnung

Fusswegverbindung wurde mit der Sanierung des Kanals vor 12 Jahren gemacht – Kosten 1,7 Mio.

Der Weg muss nur weitergezogen werden bis zum Restaurant Regatta. 

Reuss Rotsee Bach

Sanierung 1998-99 vom Kanal zum offenen Bach für 1,7 Mio Franken. Leider wurde der beschriftete Lehrgang-Weg nicht richtig gepflegt, sowie auch der Bach. Dieser staute so stark, dass ich nach der WM Regatta, eine Brief an die Stadt geschrieben habe, mit der Bitte um Platz und Ordnung zu schaffen, damit das Wasser wieder besser abfliessen kann. Was dann auch sofort geschah.

Antrag Seitens PPV doch endlich eine zweite Röhre unter der Strasse zu legen, denn dann wären alle Wasserprobleme gelöst. Für die Fischzucht könnte auch mehr Wasser abfliessen. 

Kiesplätze und Bänke

Sind kostenteuer im Unterhalt. Werden leider zu schnell verwüstet (Randalismus). Zugang zum Wasser für Kinder ist gefährlich. Ich habe selber schon 2 Kinder gerettet und aus dem Bach gezogen. Zudem ist der Rotsee so nahe.

Spielplatz

Muss ebenfalls unterhalten werden (Kosten). Wir hatten auch schon 2 Spielplätze gebaut (im Frondienst), leider wurden beide durch Randalierer wieder kaputt gemacht. Die Stadt hat ja nicht mal das Geld um die Rutschbahn im Maihof zu sanieren oder eine neue zu stellen!!!

Mehrzweckwiese

Auch hier sind wieder die Unterhaltskosten zu erwähnen. Die Quartiere sowie PPV und FGV haben  bereits ihre Plätze, da braucht es eigentlich nicht noch weitere. Aber der Hintergedanke hier ist vermutlich, dass vorsorglicher Weise für Parkplätze und Lagerplatz während der Regatta und ein Abstellplatz für Schiffe vorgeplant ist. 

Familiengärten

Neue Regeln ja. Hauptwege werden öffentlich zugänglich sein. Dann wird noch mehr gestohlen. Gemeinschaftsgarten geht am Anfang der Saison, nachher – einer ist sauber der andere ist nicht gejätet, einer klaut dem anderen die Erdbeeren etc. Alles schon gehabt. Schulgarten funktionierte ja auch nicht.

Der neu geschaffene Platz für Gärten, sollte von der Stadt dem PPV und FGV zugewiesen werden. Wir bauen aber nach den neuen Regeln, die dann die alten Statute ersetzen wird. Unsere Vereine sind schweizerisch durch den Verband gut geführt. Ich glaube kaum, dass uns da die Stadt vorgreifen muss. Wir haben eine 100jährige Erfahrung, die laufend erneuert wird. 

Fragen über Fragen 

1.      Die Parzellen werden teurer.

2.      Wer überwacht das ganze Areal, das heute schon fast nicht möglich ist, wenn es Nacht ist. Sehr geeignet    für „Sex-Plätze“.

3.      Muss beleuchtet werden, sonst Randalierer und Säufer auf dem Park.

4.      Es braucht Lichtampeln, Kabel etc. wir müssen uns aber einschränken.

5.      Regelmässige Polizeikontrolle (Kostenverbunden)

6.      Stauseeli und Wege sauber halten. Bis jetzt hat dies der Verein gemacht.

7.      Städtische Liegenschaftsverwaltung hat bis heute an den Vereinen verdient. Nachhaltige Zahlungen fallen jetzt in Budget der Stadt. 

Darum sage ich als Altpräsident des PPV: Sanfte Sanierung, die Gärtner helfen mit.

Das Geld kann für nötigeres ausgegeben werden. 

Besten Dank für Euer Verständnis. 

Ehemaliger PPV Präsident

 

Brief an Parlamentarier betrifft Altlastensanierung

Herr

Markzoll Hans

Eichenstrasse 5

6015 Reussbühl

                                                                                              Frau

                                                                                              Mummenthaler Luzia          

                                                                                              Pilatusblick 35

                                                                                              6015 Luzern

                                                       

 

                                                                                              Luzern, 06.06.2011

 

Nicht konforme Altlastensanierung der Gartenareale:

Sedelstrasse, Riedstrasse und Moorental des Pflanzlandpächter Verein (PPV) Luzern 

Sehr geehrte Frau Mummenthaler 

Ich als ehemaliger Präsident des PPV Luzern, möchte um Ihre parlamentarische Unterstützung bitten. Es geht um die Erhaltung der obenerwähnten Gartenareale!!!

Immer wieder kommen periodisch Berichte in der Zeitung um Aufhebung der Areale, zwecks Sanierung. Die Leser werden dadurch systematisch darauf vorbereitet, dass es dringend nötig sei, das schöne Tal zu öffnen und sanieren.

Sanieren heisst für uns, total alles auszukoffern und neu mit Erde aufzufüllen. Vorgesehen ist aber, mit 1 bis 1,5 Meter Erde aufzufüllen und das finden wir „lächerlich“.

Nicht konforme Sanierung der Altlasten, Geldverschwenderisch und unnötig. 

Durch viele offene Fragen, auch schriftlich gestellte, werden von der Stadt nicht beantwortet. 

Zum Beispiel:

Warum muss ein Moorental, das z.B. nur 3 rote = vergiftete Parzellen hat, saniert werden? Zudem ist der Rotsee Rohnbach vor ca. 12 Jahren für 1,7 Mio Franken renaturiert worden. Der beschriftete Weg entlang des Baches, zur Öffnung des Tales wurde nicht gepflegt und gehegt. Zudem wurde der Weg abrupt unterbrochen bei der Stadtgärtnerei. Sie sperrten den Zugang zum offenen Tal ab. 

Vorschläge:

Um das ganze Tal zu öffnen, wie die Stadt das möchte könnte man: 

1.    Alle Hecken um die Parzellen + Hauptwege ausreissen.

2.    Die giftigen Parzellen sanft sanieren und Grünflächen belassen für Besucher etc.

3.    Ein grösseres Biotop zu erstellen, was lehrreich für alle wäre. (nicht Spielplätze)

4.    Bei Kündigung oder Tod eines Mitgliedes, sofort den Boden sanieren oder freigeben für Freizeit. 

Darum und noch vieles mehr (siehe zusätzliche Beilagen), bitte ich Sie, wenn es um den Kredit dieses unsinnigen Unternehmens geht, das nachhaltig saniert werden soll, im Sommer 2012 abzulehnen. 

Ich denke, das Geld brauchen wir bitter nötig für wichtigere Sachen! 

Besten Dank im Voraus und in der Hoffnung durch Eure Partei Unterstützung zu haben, grüsse ich Sie und 140 Mitglieder des Pflanzland Pächter Verein Luzern. 

                                                                                               Ehrenmitglied + Altpräsident 

                                                                                              Hans Markzoll

PS:

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung Nat. 079/458 39 42 

Beilagen:

-        Zusammengestellte Punkte für die Sitzung vom 13.4.2011 im Stadthaus

-        Zeitungsausschnitt vom 24.5.2011 „So solls künftig im Ried aussehen“

-        Zeitungsbericht vom 31.5. 2011 von mir im Forum

-        Gegenbericht oder Richtigstellung zum Zeitungsbericht vom 24.5.2011 

Ihr sprecht von einem offenen Areal. Es wird die Stadt teuer kommen, um dies zu überwachen und zu erhalten. 

Der PPV bezahlte jährlich für diesen verseuchten Platz ca. Fr. 12'000.00 und davon gingen an unseren Verein Fr. 4'000.00 retour für Einrichtungen. Ab 2015 wird das der Stadt Luzern teuer kommen.

ANFRAGE: 

Zum 100jährigen Jubiläum des PPV Luzern, wäre es eine schöne Geste, den Zins zu erlassen!!!? 

An Th.Schmid: 

Ist es möglich 1/3 des Lauberdenplatzes auf Juni/Luli 2013 frei zu halten, damit wir ein Festzelt zum letzten Mal aufstellen könnten? 

ehemal.Präsi + Ehermitglied                                                                                  H.Markzoll 

PS:  Als unter Sektion des FGV finde ich den Zusammenschluss sehr gut!